Medienmitteilung: Gleichwertige Unterstützung für Frauen- und Männersport – ein liberales Anliegen

Bern, 9. Mai 2025

 

Während Frauen im Sport Spitzenleistungen erbringen, fliesst der Grossteil der Sponsorengelder weiterhin in den Männersport. Die Jungfreisinnigen Stadt Bern plädieren für ein Umdenken durch ein bewusstes Engagement von Wirtschaft und Gesellschaft für mehr Gleichwertigkeit in der Förderung sportlicher Leistungen.

 

Sport ist mehr als Bewegung – er stärkt Körper und Geist, bringt Menschen zusammen und verbindet durch geteilte Erfahrungen und Emotionen. Als Ausdruck von Leistung, Disziplin und Fairness stiftet er Identifikation und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Trotz wachsendem Bewusstsein für Gleichstellung bestehen im Sport nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen Frauen- und Männersport – insbesondere bei der finanziellen Unterstützung durch Sponsoren. Die Jungfreisinnigen Stadt Bern sprechen sich klar für eine gleichwertige gesellschaftliche Anerkennung und Förderung aller sportlichen Leistungen aus.

«Es sollte selbstverständlich sein, dass wirtschaftliches Engagement im Sport nicht nach Geschlechterstereotypen bemessen wird, sondern nach Leistung, Reichweite und Potenzial, im liberalen Sinne der Chancengleichheit», sagt Laurent von Wattenwyl, Vizepräsident der Jungfreisinnigen Stadt Bern.

Im Zentrum steht dabei nicht die Forderung nach Gleichmacherei, sondern ein Appell an das langfristige Denken und Handeln – auch in der Wirtschaft. Wer heute in Frauen- wie Männersport investiert, investiert in Vielfalt, Zukunft und Glaubwürdigkeit.

«Der Markt hat auch im Sport die Kraft, neue Realitäten zu schaffen. Wenn Unternehmen vermehrt auch den Frauensport unterstützen, wird dieser sichtbarer, professioneller – und letztlich genauso attraktiv», meint Alois Juillerat, Co-Präsident der Jungfreisinnigen Stadt Bern.

Für die Jungfreisinnigen ist klar: Gleichstellung im Sport erfordert nicht notwendigerweise identische Beträge, sondern vielmehr das Bewusstsein für faire Chancen, eine ausgewogene mediale Präsenz und langfristige Investitionen – unabhängig vom Geschlecht.

«Wir setzen uns für Freiheit, Fairness und Chancengleichheit ein. Frauen im Sport erbringen herausragende Leistungen – es ist nur gerecht, dass sie dafür dieselbe Unterstützung wie Männer erhalten», ergänzt Corsin Casty, Co-Präsident der Jungfreisinnigen Stadt Bern.

Die Jungfreisinnigen Stadt Bern setzen sich entschlossen dafür ein, dass Gleichbehandlung nicht nur in der Politik, sondern auch im Sport und in der Wirtschaft konsequent verwirklicht wird – ohne Zwang, aber mit klarer Haltung und Überzeugung. Denn eine echte, offene Gesellschaft erkennt herausragende Leistungen an, wo immer sie erbracht werden.