Bern, 9. August 2026 – Der Jungfreisinn Stadt Bern fordert 10’000 zusätzliche Bäume bis 2037. Mit einer «Baumstrategie Bern 2037» soll Bern mehr Schatten schaffen, versiegelte Flächen begrünen und private Baumpflanzungen erleichtern. Bäume sind dabei nicht nur eine Investition in Lebensqualität, sondern auch in die öffentlichen Finanzen: Weniger Hitzebelastung kann gesundheitliche Beschwerden reduzieren und damit verbundene Behandlungskosten vermeiden.
Bern hat diesen Sommer bereits 25 Hitzetage erlebt. Gleichzeitig nimmt die Verdichtung zu. Für den Jungfreisinn ist deshalb klar: Bern muss beim Stadtgrün schneller vorwärtsmachen.
«Wer heute einen Baum pflanzt, investiert für Jahrzehnte. Mit einfachen Mitteln können wir die Stadt kühlen, die Lebensqualität erhöhen und gleichzeitig langfristige Gesundheitskosten reduzieren. Das ist vernünftige Finanz, Gesundheit- und Klimapolitik.» Corsin Casty, Präsident Jungfreisinn Stadt Bern, «Bern wird seit Jahren links-grün regiert, trotzdem bleibt viel Potenzial für zusätzliche Bäume ungenutzt. Auch wir Freisinnigen stehen in der Verantwortung, konkrete und realisierbare Lösungen vorzulegen.»
Mehr Bäume statt mehr Bürokratie
Die «Baumstrategie Bern 2037» soll kein neues Subventions- oder Bürokratieprogramm werden. Der Jungfreisinn fordert stattdessen bessere Rahmenbedingungen:
- Private Baumpflanzungen erleichtern: Grenzabstände überprüfen und, wo rechtlich möglich und sinnvoll, flexibler gestalten.
- Verfahren vereinfachen: Bewilligungen für Baumpflanzungen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen beschleunigen.
- Bäume frühzeitig mitplanen: Bei Bau- und Sanierungsprojekten zusätzliche Baumstandorte von Beginn an prüfen und geeignete versiegelte Flächen entsiegeln.
- Eigeninitiative ermöglichen: Wer auf eigene Kosten Bäume pflanzt, soll möglichst wenige administrative Hindernisse überwinden müssen.
Bern hat Platz für 10’000 Bäume
Potenzial gibt es im öffentlichen Raum genügend. Der Jungfreisinn nennt unter anderem den Wankdorfplatz, den Bahnhof Bern, das ehemalige Tramdepot Burgernziel, die Kirchenfeld- und Schwarztorstrasse sowie das Umfeld des Zentrums Paul Klee. Diese Standorte sind bereits im offenen Brief aufgeführt.
Dabei geht es nicht darum, dass Verkehrsflächen verschwinden. Mehr Bäume und funktionierende Mobilität müssen zusammen gedacht werden. Auch Werkleitungen dürfen nicht zum pauschalen Argument gegen neue Baumstandorte werden.
«Bern braucht keine zehn Jahre Papierarbeit. Standorte finden und Bäume pflanzen. Unser Ziel ist klar: 10’000 zusätzliche Bäume bis 2037.»
Die «Baumstrategie Bern 2037» soll effizient, messbar und rasch umsetzbar sein – ohne neue Bürokratie und ohne unverhältnismässige öffentliche Ausgaben.
Corsin Casty, Präsident Jungfreisinn Stadt Bern
Vorstand Jungfreisinn Stadt Bern
Medienkontakt
Corsin Casty
Präsident Jungfreisinn Stadt Bern
jfstadtbern@gmail.com
13.08.2026 – https://www.instagram.com/p/Db_hpxaESHm/?igsh=MTg1amVpeWlkM3BpeQ==